Emma und Paul beim ADAC-Kart-Cup in Wackersdorf

Am 14. Und 15. September machte der ADAC-Kart-Cup Station im Procart Raceland Wackersdorf. Knapp 200 Fahrerinnen und Fahrer hatten gemeldet, um auf dem 1.197 m langen Rundkurs Vollgas zu geben. Der AC Schleswig war wieder durch Emma und Paul Dreiling vertreten. Support stellte wie gewohnt das Kartteam Hemkemeyer.

Paul ging in der Klasse X-30-Junior an den Start. Da das Team bereits am Donnerstag angereist war, konnte am Freitag während acht Sitzungen ausgiebig an der Abstimmung gefeilt werden. Die Zeiten des Schleswigers verbesserten sich von Durchgang zu Durchgang.

Das Qualifying verlief für Paul nicht ganz perfekt. Der Reifendruck hatte zum Ende hin zu sehr zugenommen und verhinderte besonders in den Kurven besseren Grip. Mit Platz sechs fehlte lediglich ein Zehntel auf Platz zwei. Somit war für die drei Wertungsläufe alles möglich.

Von Platz sechs gestartet konnte sich Paul noch auf Vier verbessern. Eine vermeintliche Spoilerstrafe von fünf Sekunden wurde nach Einspruch zurückgenommen, da die Kollision in der warm-up-lap erfolgte und nicht während des Renngeschehens.

Dennoch musste der Fahrer des AC-Schleswig am nächsten Tag den 2. Lauf von Position acht antreten. Also so, als hätte die Spoilerstrafe weiterhin Bestand gehabt. Der Verantwortliche im Vorstart hatte von der Rennleitung keine anderen Angaben erhalten. Eine sehr ärgerliche Situation, die Paul aber gut annahm. Konzentriert und mit fahrerischem Können fuhr der Kart-Pilot auf einen guten fünften Platz.

Im dritten Lauf wurde Paul bei einem Überholmanöver in eine Kollision verwickelt. Der Schleswiger fiel auf Platz 23 zurück und landete am Ende auf Platz 14. Das kostete Punkte in der ADAC-Kart-Cup Gesamtwertung. Paul büßte einen Platz ein und liegt jetzt auf Vier.

Für Emma in der Klasse Bambini-light war das gesamte Wochenende ein Auf und Ab. Am Testtag machte Emma hinsichtlich der Zeiten große Fortschritte. Auf der ihr unbekannten Strecke purzelten die Zehntel-Sekunden. Insgesamt war die Fahrerin aus dem Hohen Norden auf einem guten Weg.

Aber dann stagnierte die Entwicklung und das Kart wollte nicht mehr so wie Emma wollte. Im Qualifying stand Platz 11 zu Buche. Und so sehr sie sich auch mühte und an der Abstimmung gearbeitet wurde, viel sollte ihr nicht gelingen.

So kam Emma in den Läufen als Elfte, Zehnte und wieder als Elfte ins Ziel. Am Ende fasste die 11-jährige ein klares Fazit: „ Ja, die Anreise war mit 900 km sehr lang. Vielleicht war ich müde. Die Strecke kannte ich auch nicht. Aber ich brauche kein Ausreden. Ich bin einfach nie mit der Strecke klar gekommen“. Dennoch: „ Für den Bundesendlauf bin ich qualifiziert. Das wird ein toller Saisonabschluss.“

Für Ihren Bruder geht es ebenfalls zum Bundesendlauf Mitte Oktober. „Das ist natürlich das Saisonhighlight. Da gebe ich nochmal alles. Jetzt muss ich mich aber erst `mal entspannen. Ich habe dieses Wochenende fast 200 km im Kart abgerissen“.

emma paul

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