Paul und Emma Dreiling starteten in Oschersleben

Am 16. und 17. Juni fand der 4. Lauf zur NAKC-Meisterschaft in Oschersleben statt. Diese
Veranstaltung war zugleich ein Wertungslauf für den ADAC-Kart-Cup. Insgesamt waren
über 150 Fahrer und Fahrerinnen angereist, um sich auf der Rennstrecke zu messen. Die
Piloten kamen aus dem ganzen Bundesgebiet: Nord (NAKC), West (WAKC), Ost (OAKC)
und Süd (SAKC). Der AC-Schleswig war diesmal mit zwei Fahrern vertreten. Wie gewohnt
startete Paul Dreiling in der Klasse X30-Junior und als Gaststarterin sein Schwester
Emma in der Klasse Rotax-Micro.


Für Paul ging es gut los. Bereits am Freitag konnte er seinen optimierten Motor einfahren
und erste Tests absolvieren. Auch am Samstag während der freien Trainings konnte das
Team wichtige Erkenntnisse sammeln und weiter an der Abstimmung arbeiten. Es deutete
sich an, dass Fahrer und Fahrzeug harmonieren. Das bestätigte sich im Qualifying. Paul
fuhr bei 21 Teilnehmern die sechsbeste Zeit. Die Plätze 1-5 gingen an Fahrer der Kart-
Masters-Serie, die dieses Wochenende zum Testen nutzten.


Am Sonntag ging es nach dem Warm-Up mit dem ersten Rennen los. Paul konnte nach
hartem Kampf den sechsten Platz verteidigen. Er fuhr dabei die viertschnellste Zeit. Ein
ähnliches Bild im zweiten Rennen. Diesmal Platz sieben und wieder die viertschnellste
Zeit. Dann kam der Oschersleben-Fluch zurück. Letztes Jahr endete Pauls drittes Rennen
im Medical-Center, vor sechs Wochen in Oschersleben fiel der AC-Schleswig-Fahrer mit
technischem Defekt aus und diesmal endete die dritte Veranstaltung nach Kollosion im
Reifenstapel.


„Natürlich bin ich enttäuscht. Ich war dran. Zum Schluss 3/10 hinter der Spitze. Ich konnte
gut mithalten“, so der Kart-Fahrer. Und weiter: „Ich habe meinen Vorsprung auf den
Vierten der NAKC-Wertung ausbauen können. Und das zählt.“


Nicht weniger aufregend war das Wochenende für Emma. Sie startete zum ersten Mal bei
einem Rundstreckenrennen. Als einzige Rotax-Micro-Fahrerin fuhr sie gemeinsam mit der
Klasse Bambini-Light. Mit viel Einsatz nahm Emma die Strecke unter ihre Räder und
konnte von Freitag bis Sonntag den Rückstand auf die Bambini-Light-Klasse von 4
Sekunden auf 7/10 bravorös verkürzen. Und das bei einem durch das Reglement
festgelegten Mehrgewicht von 7 Kg. Und bedenkt man dann die alte Rennfahrerweisheit
„jedes Kilo bedeutet 1/10“, dann hat Emma bei Ihrer Premiere eine wirklich klasse
Leistung gezeigt. Am Ende wurde sie durch die Rennleitung mit einem Pokal belohnt. Die
Fahrerin aus dem hohen Norden war sichtlich stolz: „Der bekommt bei mir einen
Ehrenplatz. Und bei der nächsten Veranstaltung in Faßberg bin ich hoffentlich wieder
dabei.“

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