SH-Sportwarte unterstützen beim Eifel Rallye Festival

„Rallye around the world“, das dachten sich auch elf Sportwarte aus den hohen Norden, die in diesem Jahr das Eifel Rallye Festival in Daun/Rheinland-Pfalz unterstützten.

Beim größten rollendem Rallye-Museum präsentierten sich über 160 Fahrzeuge aus sechs Jahrzehnten Rallyesport. Rallye Fahrzeuge aus Europa, Afrika, Süd- und Nordamerika, Asien und Australien waren in der der Nennliste vertreten. Damit ist das Eifel Rallye Festival das größte Event dieser Art auf der Welt.

Die Idee, das Eifel Rallye Festival personell zu unterstützen ist nicht neu, Sportwarte aus Schleswig-Holstein fahren schon seit vielen Jahren die ca. 700 km in die Pfalz zur ADAC Rallye Deutschland, um dort als sogenannter ,,Marshal“ zu fungieren.

Aus diesen Jahren sind gute motorsportliche Freundschaften entstanden, so auch zu Jürgen Hahn, Pressebetreuer bei dem Eifel Rallye Festival.

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Über Jürgen Hahn wurde dann der Kontakt zum Orgaleiter des Eifel Rallye Festivals hergestellt und nach einigen Telefonaten und Emails machten sich elf begeisterte Motorsportfans aus dem Norden auf die Reise nach Daun.

Wir wurden herzlich von Jürgen Hahn und Jürgen Krabbenhöft, der die Pressebetreuung in Daun zusammen mit seiner Tochter verstärkte, empfangen.

Nachdem wir das Material wie die Marshal-Westen und Sportwarte Ausweise empfangen hatten, machten wir uns auf dem Weg zur Rallyemeile, um uns die bereits angereisten Teams und ihre Rallye-Fahrzeuge zu bewundern.

Das ein oder andere Fahrzeug war sogar bekannt, wie zum Beispiel der VW Golf von dem Schleswig-Holsteiner Arne Carstens.

Am nächsten Tag ging es dann bereits um ersten Einsatz, dem Shakedown in der Maubach Arena.

Voller Vorfreude die am Vortag stehenden Fahrzeuge nun live im Einsatz zu sehen, begaben wir uns auf unsere Posten.

Leider wurde der Shakedown durch einen Unfall abgebrochen und einige unserer Sportwarte zu Ersthelfern.

Gute Besserung an die Verletzten.

Da es noch ungewiss war, ob die Veranstaltung fortgeführt werden würde, traten wir den nächsten Einsatztag mit gemischten Gefühlen an.

An der Wertungsprüfung 1 angekommen erhielten wir vom WP-Leiter die erfreuliche Nachricht, dass es wie geplant weiter geht. Wir verteilten uns auf unsere Posten. Vom Zuschauerpunkt, Posten an der Sprungkuppe, einem ruhigen Posten im Wald oder bei der Schikane mit Einlass-Sicherung war alles dabei.

An allen eingesetzten Positionen konnten wir den einen oder anderen Blick auf die Rennboliden erhaschen und bewundern.

Mit vielen Erinnerungsbildern fahren wir nun zurück nach Schleswig-Holstein und wissen, dass wir nicht zum letzten Mal in der Eifel gewesen sind.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an den Veranstalter, es war alles super organisiert, die Unterlagen mit allen Informationen bestückt und die Zuschauer super freundlich wie auch alle ehrenamtlichen Helfer des Eifel Rallye Festivals.

Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder.

Last but not least ein herzliches Dankeschön an Jürgen von Schassen, der die Kontaktaufnahme zu unseren Motorsportkollegen aufgenommen und die Organisation bezüglich Anreise und Unterbringung übernommen hat.

Bericht: Johanna Becker

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