Clubfahrt Stralsund 2014

AC Clubfahrt vom 20. bis 21. September 2014 nach Stralsund

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Nach einigen Vorschlägen und Überlegungen stand letztlich das diesjährige Fahrtziel unserer Clubfahrt 2014 fest: Stralsund. Wir waren gespannt, was uns in der 57.400 Einwohner großen, 1234 gegründeten, geschichtsträchtigen Hansestadt, deren Altstadt im Jahre 2002 zum UNESCO Welterbe anerkannt wurde, erwarten würde. Von Weitem prägt die monumentale Marienkirche ( erbaut in der heutigen Form von 1384 bis 1478 ) neben 2 anderen Pfarrkirchen das Stadtbild und die Silhouette Stralsunds.

Nachdem die umfangreichen Vorbereitungen getroffen waren, starteten wir am 20. September 2014 um 06.15 Uhr ab Kropp und ab 06.45 Uhr in Schleswig zu unserer Clubfahrt. Leider konnten nicht alle angemeldeten Clubmitglieder aus krankheits- bzw. aus anderen Termingründen an der Fahrt teilnehmen, so dass wir mit eingeladenen Gästen insgesamt 30 Teilnehmer waren.

Auch 2014 wurden wir von Florian Bartels, Inhaber des Reisedienstes Bartels aus Kropp, zum siebenten Mal "chauffiert". Nachdem die Gepäckstücke verstaut waren, und auf die Frage: Alle Mann an Bord ? keine Einwendungen erhoben wurden, ging es los Richtung Stralsund. Nach dem Erreichen der Autobahn begrüßte Gerd alle Mitreisenden, dankte für ihre Teilnahme und ein besonderer Dank ging an die erstmalig mitfahrenden Gäste Dieter und Ingrid Weitenhagen und Kai und Margret Meinhardt.

War das Frühstück in den letzten Jahren eine "Freiluftveranstaltung", so war in diesem Jahr das Kleine Rasthaus bei Neumünster unser Frühstücksdomizil. Pünktlich, zur vereinbarten Zeit um 08.00 Uhr, erreichten wir unser Zwischenziel und waren gespannt, was uns erwarten würde; hatte doch der ADAC vor einigen Jahren weniger gute Noten an den Rasthof vergeben. Um es kurz zu machen: Wir wurden äußerst freundlich in dem eingedeckten, ansprechenden Gastraum aufgenommen und begrüßt. Insbesondere die Sanitäranlagen gaben keinerler Anlass zur Kritik ( ist leider nicht überall so ). Das vorbereitete Frühstücksbuffet verdiente eine " glatte 1 " hinsichtlich Preis und Angebot! Einhellig gab es nur Zustimmung und Lob für das Kleine Rasthaus und die umsichtigen und freundlichen Bedienungen.

Bestens gestärkt erreichten wir ohne Verzögerungen die BAB Raststätte an der A 20 -Fuchsberg -, um hier eine kürzere Pause einzulegen. Ein Blick auf die Speisen- und Getränkekarten ließ so manchen über die "mehr als saftigen" Preise staunen und entsprechend viel der Umsatz äußerst gering aus.

Ohne von den langen Stau´s auf der Gegenfahrbahn betroffen zu sein, fuhren wir nach einer Minutenpause auf einem Rastplatz weiter und erreichten ohne Komplikationen gegen 13.00 Uhr unser Hotel InterCity in Stralsund. Nachdem das Gepäck in einem Kofferraum deponiert war, starteten wir mit 2 Stadtführern um 13.30 Uhr zur Stadtrundfahrt mit anschließendem Stadtgang. Viel Wissenswertes erfuhren wir von den ortskundigen, versierten und freundlich-humorvollen Gästeführern hinsichtlich der wechselnden politischen Stadtgeschichte von Stralsund, der baulichen Entwicklung und der kulturellen Vielfalt. Aber auch weltliche Aspekte blieben nicht unerwähnt. Wo z.B. gibt es den gemütlichsten Biergarten. Nach ca. 2 Stunden kam die anschließende Kaffee- und Kuchenpause gerade recht. Nun zurück zum Hotel, einchecken, frisch machen und noch ein kühles Blondes, oder aber das vom Hotel gereichte Begrüßungsgetränk zu sich nehmen, war es am Tag doch herrlich sommerlich warm.

Um 18.45 Uhr gingen wir gemeinsam den kurzen Fußweg zur Brasserie, wo wir zu Abend essen wollten. Vorab waren die Essenswünsche von jedem Einzelnen der Küche mitgeteilt worden. In einem separaten Raum ( Wintergarten ) waren die Tische geschmackvoll eingedeckt und die freundlichen Bedienungen fragten nach unseren Getränkewünschen. Zu erwähnen sei noch, dass der Wintergarten einen Zugang zu einer Terrasse hatte, die von hohen Mauern windgeschützt und von Bäumen und Sträuchern umringt war und die Vorstellung lag nahe, hier könnte man auch an einem lauen Sommerabend gemütlich in fast mediteraner Atmosphäre den Abend verbringen. Das gereichte Essen schmeckte hervorragend und nach dem einen oder anderen Getränk bei angeregten Gesprächen verließen wir die Brasserie, um bei einem Absacker im Hotel einen Tag ausklingen zu lassen, der vielfältig, erlebnisreich und rundum gelungen war.

Trotz der Nähe zum Bahnhof und der nahen Straße verlief die Nacht dank der guten Isolierung der Fenster ohne störende Geräusche ruhig und auch die Zimmereinrichtung samt Bad hinterließen einen guten und frischen Eindruck.

Beim umfangreichen Frühstücksbuffet konnte jedermann nach seinem Geschmack auswählen und sich für den Tag stärken. Um 10.30 Uhr verließen wir das Hotel, um zum Ozeaneum zu fahren. Hier hatten wir eine 1-stündige Führung gebucht, um danach eine weitere Stunde nach freier Auswahl Themengebiete sich anzusehen. Das 2008 eingeweihte Ozeaneum bietet auf einer Ausstellungsfläche von 8700 m² 5 Dauerausstellungen. Gezeigt in den Aquarien werden verschiedene Wasser- und Lebenswelten aus Ostsee, Nordsee und Nordatlantik. Zudem besuchten wir die Fütterung von 10 Humboldtpinguinen in ihrem Becken auf der Dachterrasse des Ozeaneums. Die Dachterrasse bot zudem einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt Stralsund mit ihren markanten Gebäuden, den umgebenden Seen und dem vielen Grün der Stadt.

Um 13.30 Uhr war Abfahrtszeit und überwiegend war man der Meinung, einen Tag länger in Stralsund wäre wünschenswert gewesen,gab es doch noch Vieles mehr, was in der Kürze der Zeit nicht gesehen oder erlebt werden konnte. Auch am Sonntag gab es auf unserer Fahrbahn den sonnabendlichen Stau der Gegenfahrbahn und Florian verließ die Autobahn vor Rostock. Überwiegend auf der Bundesstraße ging es in Richtung Wismar, wo wir noch eine Kaffeepause am Wismarer Hafen einlegten. Ab hier war die Autobahn wieder frei und ohne Verzögerungen erreichten wir Schleswig gegen 19.00 Uhr. Wolfgang Hannemann brachte die allgemein vorherrschende Meinung zum Ausdruck, dass auch unserere Clubfahrt 2014 wiederum eine gelungene Wochenendfahrt war und dankte im Namen aller Gerd für die übernommene Organisation. Mit dem Dank an alle Mitreisenden für ihre Teilnahme und guten Wünschen bis zur nächsten Clubtour beschloss Gerd die Clubfahrt 2014 und rechtzeitig zum Sonntagskrimi waren wohl alle wieder zu Hause.