AC Clubfahrt vom 11. bis zm 13. September 2015 nach Wolfsburg

Reisebericht: Gerd Kannenberg
Bilder: Peter Schildt, Dieter Vogt, Gerd Kannenberg

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Die erste Clubfahrt des Automobilclubs Schleswig e.V. im ADAC führte am 1. November 2003 mit 42 Teilnehmern nach Wolfsburg. Nach nunmehr 12 Jahren war erneut Wolfsburg unser Reiseziel. Wolfsburg ist eine kreisfreie Großstadt mit 123.000 Einwohnern und wurde 1938 als Sitz des

Volkswagenwerkes gegründet und ist fünftgrößte Stadt in Niedersachsen.

Zur diesjährigen Fahrt hatten sich 44 Mitglieder angemeldet. Leider mussten Gerhard Brietzke und Ingrid Delfs aus gesundheitlichen Gründen absagen.Zwar mit dem gleichen Reiseunternehmen ( Fa. Andreßen aus Nortorf ), aber nach 7 Jahren mit Florian Bartels chauffierte uns nun Uli Ott die ca. 360 Km lange Fahrtstrecke zügig und umsichtig nach Wolfsburg.

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Pünktlich ab Kropp und anschließend ab 06.45 Uhr aus Schleswig begaben wir uns auf die Reise. Ein kleiner Zwischenstopp an der Abfahrt BAB Warder, um hier Heidi und Torsten Johne zusteigen zu lassen. Torsten, als AC Vorsitzender, begrüßte die Fahrtteilnehmer und wünschte allen einen erlebnisreichen Aufenthalt in Wolfsburg und recht viel Spaß. Wie vereinbart, erreichten wir um 08.00 Uhr das Kleine Rasthaus/Abfahrt NMS Süd, um dort gemeinsam zu frühstücken. Um 09.30 Uhr setzten wir unsere Fahrt fort und gelangten zügig ohne Stau's bis zur BAB Raststätte Allertal. Hier waren 45 Minuten Zwangspause (Busfahrer) angesagt. Auf der A7 und der A2 näherten wir uns dem Ziel. 27 Km vor Wolfsburg durften wir den 1. Stau genießen. Unser kundiger Busfahrer aber hatte den richtigen Einfall und wir erreichten auf einer Nebenstrecke störungsfrei unser Hotel -Global Inn- gegen 13.40 Uhr in Wolfsburg. Freundliche Damen am Empfang und das Einchecken verlief reibungsfrei. Nach dem Bezug der großen, behaglichen und gut ausgestatteten Zimmer (sehr komfortabel auch das Bad) war ab 14.30 Uhr eine Stadtrundfahrt angesagt. Gerd und Birgit nahmen nicht teil, um die Kombitickets für das Phaeno und die Autostadt abzuholen. Peter Schildt übernahm die Aufgabe, die wesentlichen Eindrücke der Fahrt zu schildern: Wir starteten unter der Leitung der charmanten Stadtführerin, Frau Plenzke-Müller, die uns mit einer kurzen Einführung die Geschichte von Wolfsburg näher brachte. Wolfsburg ist eine sehr junge Stadt, kann aber auf 77 Jahre Stadtgeschichte zurückblicken, die in weiten teilen eng mit dem Volkswagenwerk verbunden ist. Vieles schien den Teilnehmern von 2003 bekannt und doch hatte sich in den Jahren auch viel verändert. Herauszuheben wäre der imposante Phaeno-Neubau, nach vierjähriger Bauzeit 2005 fertiggestellt. Sehenswert auch der historische Stadtkern von Fallersleben, wenn auch nur aus dem Bus heraus. Auf der Rückfahrt zum Hotel konnten wir das wunderschöne Schloss Wolfsburg bewundern und vorbei am Allerpark mit den vielen Freizeitangeboten, der Volkswagenarena und dem neuen AOK Stadion erreichten wir mit vielen neuen Eindrücken unser Hotel. Frisch gemacht, ging es gemeinsam zu Fuß um 18.45 Uhr zum Italiener -La Fontana-, wo wir um 19.15 Uhr angemeldet waren. Wir wurden äußerst herzlich willkommen geheißen und das im Vorwege bestellte Gericht ließ nicht lange auf sich warten. Es waren reichliche Portionen, dazu schmackhaft und im Preis keinesfalls überhöht. Hervorzuheben auch der umsichtige, freundliche und schnelle Service (auch bei den Getränken). Anzumerken bliebe noch, dass dieHSV-Fans auf den großen Bildschirmen ihren HSV in Mönchengladbach souverän siegen sahen. Nach einigen unterhaltsamen und fröhlichen Stunden zurück zum Hotel. Bei einem Absacker an der Hotelbar ging ein abwechslungsreicher Tag zu Ende. Mit einem ausgezeichneten Frühstücksbuffet starteten wir in den Samstag. Angesagt war der Besuch des Phaeno (Phänomenal). Leider konnte Gerd nicht teilnahmen da er wegen erheblicher Kniebeschwerden eine Tabletten-Kombination ärztlich verordnet, einnehmen sollte, die Magen und Darm in "Aufruhr" brachten und ein längeres Entfernen vom Örtchen nicht zuließen. Somit wurde Wolfgang Hannemann von Gerd gebeten, Kernpunkte des Phaeno festzuhalten, die nun folgen: Direkt an der 325 Km längsten, künstlichen Wasserstraße Deutschlands, dem Mittellandkanal gelegen, befindet sich das Phaeno. in unmittelbarer Nähe zur Autostadt, dem Bahnhof und dem Outlet-Center. Nach vierjähriger Bauzeit wurde das 900 Millionen teure Bauwerk am 24.November 2005 eröffnet. Das Motto des Hauses ist es: Naturwissenschaften und Technik mit den Sinnen zu erfahren. Aufgeteilt in die Bereiche Leben, Sehen, Energie, Dynamik, Spürsinn und Mathematik. Wohl nicht selten dürften die Besucher staunen und zweifeln - das geht doch gar nicht, das glaube ich nicht, warum ist das so? Stellvertretend stehen hierfür: der Feuertornado, der fliegende Teppich, das Nagelbrett, der verrückte Salon, die zu Berge stehenden Haare, schaue in den Spiegel und ziehe die Linien des Sterns nach - einfach gigantisch und phänomenal. Über 350 Experimentierstationen laden ein zum Anfassen, Mitmachen oder selber versuchen. Selbst mehrere Stunden reichen nicht aus, um sich dieser Welt zu öffnen und der Speicher im Kopf hat alsbald seine Aufnahmefähigkeit erreicht. Wolfgangs persönliche Meinung: "Sicher ist, dass es seit 13 Jahren im Kreise der AC´ler Spaß gemacht hat, neue Dinge kennen zu lernen und gemeinsame Tage (Abende) er- und verleben zu dürfen." Den 2. Abend speisten wir in der Paulaner Botschaft. Auch hier waren die jeweiligen Essensbestellungen im Vorwege übermittelt worden. Offensichtlich war die Küche ob der großen Anzahl der Gäste teilweise zeitlich überfordert und auch gab es vereinzelte Kritik an den gereichten Speisen. Zu betonen gilt, dass die freundlichen Bedienungskräfte alles getan haben, um den Gästen gerecht zu werden. Auch die Entschuldigung des Kochs vor allen Gästen sollte nicht unerwähnt bleiben. Auch dieser Abend wurde an der Hotelbar in großer Runde bei bester Laune abgeschlossen.

 

Richtig gut frühstücken, die Koffer packen und ab 10.30 Uhr in unseren Bus steigen, um am Sonntag ab 11.00 Uhr die Autostadt zu besuchen. Pünktlich kamen wir in der Empfangshalle der Autostadt an und wurden hier von 3 freundlichen und kompetenten Damen empfangen, die uns auch, aufgeteilt in 3 Gruppen, über 2 Stunden durch die Autostadt führten. Ein gezeigter, eindrucksvoller Film über den Volkswagen Konzern weltweit mit dem Bau der verschiedenen in- und ausländischen Mobile und Modelle ließ erahnen, welches Wissen und welche Technik vorhanden sein müssen, um am Weltmarkt zu bestehen. Zu den beliebtesten Attraktionen der Autostadt gehört das Zeithaus. Das besucherstärkste Automobilmuseum der Welt präsentiert Modelle von mehr als 50 Herstellern und Oldtimer-Schmuckstücke aus 125 Jahren Automobilgeschichte. Hier kam wohl jeder Autoliebhaber auf seine Kosten und die Fotoapparate klickten unaufhörlich. Um jedoch alle und zum Teil auch neu konzipierte Ausstellungen zu besuchen, reichen die 2 Stunden keinesfalls aus. Dennoch war der Besuch der Autostadt ein Highlight der Clubreise. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto in der Parklandschaft der Autostadt hieß es um 14.30 Uhr einsteigen zur Heimfahrt. Das Navi verhieß auf den Autobahnen nichts Gutes und Uli, unser Busfahrer, entschied sich richtigerweise für eine längere Strecke auf der Bundesstraße zu fahren. Wir kamen gut voran und die Ausblicke in die Natur und in die Ortschaften waren sehr angenehm. 57 Km vor Hamburg wieder auf die Autobahn und eine abschließende Pause auf der BAB Raststätte Brunautal. Kein Stau im Elbtunnel und auch im weiteren Verlauf der A7 gutes Durchkommen. Auf dem Weg nach Schleswig verabschiedeten sich Torsten und Heidi in Warder. Torsten dankte nochmals allen AC'lern für ihre Teilnahme an der Fahrt und Gerd für die Organisation der Clubfahrt 2015. Nach dem Halt in Kropp verließen auch die "Kropper" den Bus und gegen 19.45 Uhr war Schleswig erreicht. Ich glaube feststellen zu dürfen, das auch unsere Clubreise 2015 nach Wolfsburg gefallen hat und sich einreiht in die Reihe der Fahrten, die in guter Erinnerung bleiben werden.